Mein Start in den Tag: Zeitung gelesen und nach Hinweisen auf den kreativen Umgang mit Texten, Sprache, Medien gesucht. Gleich mehrfach fündig geworden: Heute Abend um 17 Uhr treffen sich in der Stadtbücherei die Autoren von „Münster-Wiki“: „Schreibbegeisterte und Neueinsteiger sind willkommen, um ihr Wissen über Münster weiterzugeben.“ Morgen Abend tritt um 20 Uhr ein „Text-Jongleur“ aus Dresden im Café Arte auf: „Seine fein gesponnenen, zugleich sprachmächtig-bildvollen Texte erzeugen mehr als nur nachdenkliches Schmunzeln – sie strahlen Gelassenheit und liebevoll-skurrile Lebensweisheit aus“, heißt es in der Ankündigung. Würd ich mir beides gerne ansehen, bin aber schon verbucht. Außerdem wird noch berichtet vom Zeitunglesen im Schulunterricht: In diesem Fall war es eine achte Gymnasiumsklasse, die sich mit dem „Medium Tageszeitung“ beschäftigt hat. Parallel findet in den sechsten Klassen wieder der Vorlesewettbewerb statt, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet wird. Einen interessanten Kontrast zu diesen Bemühungen zeigt der Kommentar von Jürgen Schilling zum Thema „Arbeitsmarkt-Dilemma“ auf: Hier heißt es, es gehe ein Riss durch die erwerbstätige Bevölkerung des Landes und die Zahl der kaum integrierbaren Menschen wachse: „Diese haben in der Schule wichtige Kultur-Techniken wie Rechnen, Schreiben und Lesen nicht mehr ausreichend gelernt. Nur wenn allen jungen Menschen Grundlegendes vermittelt wird, können die Firmen ihren Nachwuchsbedarf dauerhaft decken.“ Ich hoffe, dass meine Kinder diese Grundlagen erhalten werden – zum Wohle der Firmen, und zu ihrem eigenen.

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