Wir retten die Welt

Manche diskutieren, ob man mit Kunst die Welt retten kann. Andere tun’s einfach. So zum Beispiel die zehn Schülerinnen des Kunst-Leistungskurses von Anne Kückelhaus an der Marienschule, die mit dem Künstler Thomas Gerhards ein gemeinsames Projekt durchgeführt haben. Der Titel: „Ich rette die Welt.“ Aber was lohnt sich zu retten? Zum Beispiel das gedruckte Buch, findet eine Künstlerin. Ziel des Kunstprojektes sei es, sich mit der scheinbaren Hoffnungslosigkeit der Welt künstlerisch auseinander und ihr etwas entgegen zu setzen, erklärt Gerhards (WN, 20.01.14). „Ich rette das gedruckte Buch“, hat Tabea Malchow sich vorgenommen. Für ihre Installation hat sie mehrere Bücher unter einander an einer Stange aufgehängt, so dass sie eine Art Lesesäule bilden. Die Buchseiten fallen auf, man möchte anfassen, blättern, eintauchen. Und genau darum geht’s: das Haptische, das Sinnliche von gedruckten Büchern – um Leseerlebnisse, die digitale Bücher nicht bieten können.

Dies ist eine Rettungsaktion, die ich nach Kräften unterstützen werde – heute z.B. zuerst in der Bibliothek, dann im Buchgeschäft. Und durch den Hinweis, dass die Ausstellung noch bis zum 25.1. im Schauraum der Handwerkskammer an der Weseler Straße zu sehen ist.

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