Uraufführung im Pumpenhaus

Heute Abend um 20 Uhr wird „Poesie und Empörung“ im Theater im Pumpenhaus uraufgeführt. Das Projekt von Theatermacher Manfred Kerklau ist inspiriert von Stéphane Hessel (1917 – 2013), zu dessen Werken auch die poetische Autobiographie „O ma mémoire“ gehört: Eine Sammlung von 88 deutschen, englischen und französischen Gedichten, die für den KZ-Überlebenden und Résistance-Kämpfer prägend waren und die er deshalb auswendig kannte. Gleichgültigkeit sei die schlimmste Haltung für Hessel gewesen, wird im aktuellen Programmheft des Pumpenhauses erläutert. Entsprechend beleuchtet „Poesie und Empörung“ die Kunst als Kraftquelle der Revolte. Ein achtköpfiges Ensemble im Alter zwischen 20 und 80 Jahren bietet heute Abend um 20 Uhr ein Text-Mosaik aus biografischen Splittern Hessels, Shakespeare-Versen und Agit-Prop. Weitere Vorstellungen sind am Wochenende zu sehen, am Freitag (7.3.), Samstag und Sonntag (8./9.3.)

Hört sich spannend an. Aber ich bin heute schon anderweitig verbucht: Ich habe ein Ticket für die Lesung von Sigrid Löffler, die auf Einladung des Literaturvereins ihr Buch „Die neue Weltliteratur und ihre großen Erzähler“ in der Stadtbücherei vorstellt. Ganz anders, aber auch spannend, hoffe ich.

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