Der kalte Hauch des Krieges

Zurzeit wird vielerorts an den Ausbruch des 1. Weltkriegs erinnert. In diesem Krieg ließ auch August Stramm sein Leben: Der gebürtige Münsteraner war erst 41, als er 1915 an der Ostfront fiel. Ab Samstag (29. März) werden Texte des Lyrikers und Dramatikers in der Alten Brennerei uraufgeführt: Eigenwillige expressionistische Sprachexperimente, teils im Schützengraben geschrieben, die auch nach 100 Jahren noch das Schaudern lehren.

Carsten Bender und Sarah Giese gestalten den Theaterabend, der den Titel trägt: „Sterne baden den Weltraum.“ Diese Hommage an Stramm ist aus verschiedensten seiner Texte gestaltet, von Gedichten über Briefe bis hin zu dramatischen Szenen inklusive der Regie-Anweisungen des Autors.

Sicher keine leichte Abendunterhaltung, aber ein spannender Ansatz von Regisseur Alban Renz. Spannend auch ein Hinweis an die Zuschauer, der in allen Ankündigungen zur Premiere besonders prägnant erscheint: Zieht Euch warm an!

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