Westfalen, literarisch

Immer wieder hat es Ansätze dazu gegeben, die Literatur Westfalens – und des Münsterlandes – zu erfassen und zu beschreiben. Oder, umgekehrt, die „Kulturlandschaft Westfalen“ im Spiegel ihrer Literatur zu betrachten. Mit „Münsterland – der andere Blick“ haben Dr. Thomas Eickhoff und Gösta Clemens Peter letztes Jahr die bisher jüngste Veröffentlichung in dieser Tradition vorgelegt. In dem im Aschendorff-Verlag erschienenen, 296-Seiten starken Buch kommen Schriftsteller aus Münster genau so zu Wort wie Literaten, die sich über das Münsterland geäußert haben. Das bringt interessante Einblicke – genau so wie das Stöbern in einem ähnlich angelegten, aber weniger opulent ausgestatteten früheren Werk: „Dichter, Stätten, Literatouren“, 1992 herausgegeben von Walter Gödden und Iris Nölle-Hornkamp als Band 1 der LWL-Reihe „Kulturlandschaft Westfalen“. 1993 legte Winfried Freund den Band „Die Literatur Westafalens: Von ihren Anfängen bis zur Gegenwart“ vor, und bereits 1954 erschien Josef Bergenthals „Westfälische Dichter der Gegenwart: Deutung und Auslese“.

Interessant für Literaturfreunde ist auch das Buch von Jürgen P. Wallmann, „Wein und Wasser: Literatur in Westfalen und Westfälische Literatur“, erschienen im Jahr 2000 im Neuen Literaturkontor. Dabei handelt es sich um Rezensionen über Werke westfälischer oder in Westfalen lebender Schriftsteller sowie einige Interviews mit Autoren, die ursprünglich in Zeitungen, Zeitschriften oder im Radio veröffentlicht wurden. Zu den 26 besprochenen Autoren zählen zum Beispiel Ludwig Homann und Friedel Thiekötter und Lyriker wie Ernst Meister und Peter Rühmkorf.

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