Ein Wort, viel Kunst

Heute wird Münster offiziell zu einem Standort der „Remotewords“: Um 19 Uhr findet am Wewerka-Pavillon die Vernissage zu dieser Kunstaktion statt. Auf den Dach des Pavillons prangt jetzt ein einziges Wort in roter Schrift: „Irritant“. Bereits 22 andere Wörter oder Sätze hat das Künstler-Duo Achim Mohné und Uta Kopp seit 2007 rund um die Welt platziert – und zwar immer so, dass sie nur aus luftiger Höhe wirklich zu lesen sind. So steht auf der Akademie der Künste Berlin „Kunst muss nicht“ oder auf der Zeche Lohberg „Was bleibt ist die Zukunft“. Neugierig machen sollen die Remotewords, aber auch zum Nachdenken anregen in Zeiten von Google Earth und Apple Maps.

Zu dem für Münster gewählten Remoteword gibt es auf der Website der Künstler, http://www.remotewords.net/home/23-wewerka-pavillon-muenster/author.html, folgende Informationen:

„IRRITANT indicates a feeling of pique and can be interpreted in a positive as well as negative sense. Another meaning of the word is irritating. Thus IRRITANT stands here in its double sense: on the one hand as a stimulation to a (provocative) discourse, on the other, as an ambivalence between art and the general public. The Wewerka Pavilion, as an exhibition hall of the Art Academy and a site for public art, is like a alien element in the landscape of the local recreational area of Lake Aa’s park, in its ability to confront the general public with art.“

Stimulation und Konfrontation – mal sehen, wie die Reaktion in Münster sein wird!

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