Sonntags in Münster

„Woran merkt man, dass man in Münster ist? Es regnet, oder die Glocken läuten – und sonntags beides.“ Jeder, der in Münster wohnt, kennt diesen Spruch so oder so ähnlich. Den Regen finde ich gar nicht so typisch – die Glocken aber schon. Tatsächlich ist das Stadtbild ja geprägt von Kirchen – und darin trifft man nicht nur sonntags, sondern mehrmals täglich „Wortkünstler“ ganz besonderer Art: Priester und Laien, die predigen.

Neben den vielen Praktikern gibt es in Münster auch viele Studenten und Priesteranwärter, die das Predigen lernen, zum Beispiel in den Vorlesungen und Kursen in „Homiletik“ an den beiden theologischen Fakultäten der WWU.

Die Homiletik, so wird auf Wikipedia formuliert, „ist ein Teilbereich der Praktischen Theologie (evangelisch) oder der Pastoraltheologie (katholisch). Sie klärt unter Einbeziehung von Rhetorik und Kommunikationswissenschaft den theologischen Sinn und die Methoden des Kommunikationsprozesses, den die Predigt darstellt.“ Hört sich schwierig an, und ist es sicher auch.

Die Rede ist eine Kunst, die sich zu fördern lohnt, finde ich – in den Kirchen und außerhalb!

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