Fazit für den Juni: Viele Wortkünstler in Münster

Meine Recherchen im Juni brachten reiche Ernte: Viele Menschen sind als „Wortkünstler“ in Münster unterwegs. Diese „Wortkünstler“, das sind für mich einerseits alle, die im klassischen Sinne mit Literatur zu tun haben – als Autoren, aber auch als Übersetzer und Lektoren und Verleger und Publizisten und Bibliothekare und Illustratoren… Darüber hinaus wird meiner Ansicht nach eine „Literaturstadt“ aber auch von all jenen mitgestaltet, die mit „Gebrauchsliteratur“ befasst sind.

Und dazu zählen meiner Ansicht nach die Mitglieder vieler weiteren Berufsgruppen, u.a. in Werbung, Öffentlichkeitsarbeit und in den Medien, in Forschung und Lehre, in Museen und Unternehmen und Verbänden.

Was meine ich mit „Gebrauchsliteratur“? Ich finde, es gibt Texte, die genau deshalb wertvoll sind, weil man ihren Inhalt umsetzen kann, ohne über ihre Form nachdenken zu müssen – oder wer möchte den Wert einer guten Gebrauchsanweisung leugnen?

Gebrauchslyrik umfasst laut Wikipedia-Definition „Gedichte, die vom Verfasser geschrieben wurden, damit sie für den Leser von Nutzen sind, damit er sie „gebrauchen“ kann“. Analog möchte ich unter Gebrauchsliteratur alle Texte verstehen, die ihren Lesern „von Nutzen sind“ – literarisch, ästhetisch und ganz praktisch. Diese Art von „Gebrauchsliteratur“ zu verfassen, ist eine Kunst – eine Kunst, die in Münster von vielen Menschen ausgeführt wird. Einige habe ich vorstellen können – viele weitere gilt es noch kennenzulernen!

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