Fragmenttexte im Haus Nottbeck

Heute Abend um 19.30 Uhr wird im Kulturgut Haus Nottbeck die Ausstellung „Fragmenttexte“ von Angelika Janz mit einer Lesung eröffnet. In ihrer Arbeit überschreitet Janz die Grenzen zwischen Literatur und Bildkunst.Sie schreibt Gedichte und Prosa, sie malt und zeichnet und tritt als Performerin auf. Wie in der Ausstellungsankündigung formuliert wird, erfand sie nun nach Jahren des Experimentierens eine neue Gattung zwischen Text und Bild: Fragmenttexte. Zitat: „Sie entstehen, indem die Künstlerin aus einem gedruckten Text – sei es Zeitung, Apothekerzeitschrift oder Kassenzettel – einen Streifen herausschneidet und diesen mit Schreibmaschine, Stempel oder Handschrift an den Rändern ergänzt, sodass aus dem fremden ein völlig neuer eigener Text entsteht. In der Korrespondenz von Bild- und Wortsprache entsteht etwas „Drittes“ – und hier gerade wird der „Leserbetrachter“ angesprochen, sein eigenes Bild im Prozess des Lesens und Anschauens zu entwickeln, sich im aktiven Prozess des Lesens eine eigene Anschauung der Arbeiten „anzuverwandeln“.“

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Fragmenttexten, Collagen, Zeichnungen und Papierschnitten aus über vier Jahrzehnten. Dazu erscheint in der Reihe roterfadenlyrik Edition die Veröffentlichung von Angelika Janz „Traue dem Wechsel“.

Weitere Informationen unter http://www.kulturgut-nottbeck.de/26977.0.html.

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