Der Weg in den 1. Weltkrieg

Morgen findet wieder eine Aufführung von Freuynde + Gaesdte im Rahmen der „Kriegspassagen“ statt: Erinnert wird an das Ultimatum an Serbien vom 23. Juli 1914.„Eine zeitgeschichtliche Dokumentation aus Anlass des Weltkriegsausbruchs vor hundert Jahren“: So wird auf der Internetseite der Veranstalter die Reihe von Aufführungen beschrieben, die am Jahrestag des Attentats von Sarajevo am 28. Juni startete. Insgesamt wird es acht Aufführungen geben, die jeweils an eine Etappe auf dem Weg zum Ausbruch des 1. Weltkriegs vor hundert Jahren erinnern. Weiter geht es am 27. Juli (russische Mobilmachung), 28. Juli (serbisch-österreichische Kriegserklärung), 1. August (deutscher Kriegseintritt), 2. August („Flugzeug von Nürnberg“) und 4. August (Ausweitung zum Weltkrieg).

Mit einem Parcours entlang der Kriegsdenkmäler auf der Promenade wird dabei der Weg einer ganzen Generation kriegsbegeisterter junger Deutscher nachgezeichnet, von der „vaterländischen“ Euphorie über den mörderischen Alltag der Schützengräben bis zu den seelischen Narben der überlebenden Heimkehrer. Dabei werden literarische Texte verwendet, die aus dem zeitlichen wie emotionalen Abstand der ersten Nachkriegsjahre heraus entstanden und von Autoren stammen, die den Schrecken des Stellungskampfes am eigenen Leibe erfahren mussten.

Weitere Infos und Restkarten unter http://www.f-und-g.de/buehne/aktuell/kriegspassagen.

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