Plattdeutsch in Kirchen und anderswo

Zu den Kriterien der UNESCO für die Auswahl von „Literaturstädten“ gehört auch der Umgang mit Dialekten und alten oder gefährdeten Sprachformen – wie werden sie erhalten, gepflegt und gefördert? So kümmert man sich in Edinburgh um das Schottische, in Dublin um das Irische – und in Münster ums Plattdeutsch.

Zu erleben ist Plattdeutsch beispielsweise am kommenden Freitag, den 7. September, in der Dominikanerkirche in der Salzstraße. Um 17 Uhr beginnt dort eine Kurzandacht auf Plattdeutsch. Tatsächlich findet jeden Monat eine Andacht in Plattdeutscher Sprache statt: „Plattdüütsk in de Kiär“.

Aber auch das Heimatmuseum in Kinderhaus gehört zu den Literatur-Orten in Münster, an denen das Plattdeutsche gepflegt wird. So fand vorgestern (1.9.) dort ein Plattdeutscher Abend statt. Der Titel „Dat is mähr äs in’t Näppken gäht“. Dabei las Hans Hoppmann aus seinem gleichnamigen Buch und hielt einen Vortrag in plattdeutscher Sprache über seine Kindheit und Jugend im Emsland.

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