„Das Wort ist der Schatz“

Unter dieser Überschrift berichten heute die Westfälischen Nachrichten und die Münstersche Zeitung über mein Lesepreis-Projekt und über diesen Blog. Wie die heutige Statistik zeigt, hat der Artikel bereits viele Menschen dazu bewegt, sich einige Seiten im Blog anzuschauen. Darüber freue ich mich sehr! Und ich wünsche mir, dass damit auch das Interesse am „Wortschatz-Caching“ steigt, mit dem ich Leseförderung als Schatzsuche gestalten möchte.

Die Grundidee meines Konzeptes: Das „Wortschatz-Caching“ nutzt die Technik des Geocaching für Schatzsuchen rund um das Thema Lesen. Entsprechend möchte ich die „Caches“ gestalten und definieren: Die zu suchenden „Wortschätze“ reichen vom klassischen Leserätsel über literarische Orte in der Natur bis zur historischen Inschrift im urbanen Umfeld. Dabei können die „Caches“ an Orten versteckt werden, die direkt mit Lesen und Literatur zu tun haben, wie in Bibliotheken, Archiven und Museen, aber auch an Orten, die z.B. mit Autoren und Autorinnen aus der jeweiligen Region in Verbindung stehen. So werden die Tradition des „Literarischen Spaziergangs“ und das literarische Motiv der „Schatzsuche“ aufgegriffen und neu für die aktive Leseförderung interpretiert.

„Wortschatz-Caching“ kann mit einfachsten Mitteln für jede Zielgruppe adaptiert werden, indem die „Caches“ je nach Alter, Thema und Projektziel definiert werden – jeweils mit konkreten Anknüpfungspunkten und Zielen in der entsprechende Region. Als innovativer Ansatz für die Leseförderung bietet Wortschatz-Caching die Chance, die Schätze der eigenen Sprache in der literarischen Landschaft der eigenen Lebenswelt erstmalig oder wieder zu entdecken. Die Teilnehmer können sich durch spannende Lese-Erlebnisse auf ganz neue Art in der heimischen Kultur und in der räumlichen Umgebung orientieren und „verorten“. Dabei impliziert das wunderbare deutsche Wort „Wortschatz“ auch eine hohe Wertschätzung gegenüber den Errungenschaften von Sprache und Literatur. Und, ganz wichtig: Leseförderung wird zum Abenteuer und darf Spaß machen!

2015 soll’s mit dem „Wortschatz-Caching“ losgehen. Wer sich für das Projekt interessiert, daran teilnehmen oder es fördern möchte, kann sich gerne bei mir melden – per Email unter literaturstadt@muenster.de oder per Post: Claudia Berghorn, Postfach 46 01 52, 48072 Münster. Ich freu mich auf den Kontakt!

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